{"id":1131,"date":"2019-05-24T09:10:14","date_gmt":"2019-05-24T07:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.der-informationsdesigner.de\/agentur-blog\/?p=1131"},"modified":"2022-03-10T13:11:23","modified_gmt":"2022-03-10T12:11:23","slug":"personalisiertes-e-mail-marketing-darauf-kommt-es-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.der-informationsdesigner.de\/agentur-blog\/onlinemarketing\/personalisiertes-e-mail-marketing-darauf-kommt-es-an\/","title":{"rendered":"Personalisiertes E-Mail-Marketing: Darauf kommt es an"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Vertrauen in E-Mail-Marketing ist bei vielen Unternehmen gesunken<\/strong>. \u00d6ffnungsraten lassen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig und Conversions bleiben aus. Die Konkurrenz der Messenger und Sozialen Netzwerke scheint \u00fcberlegen. Doch das muss nicht zwangsl\u00e4ufig so sein. Wer das E-Mail-Marketing bewusst angeht und plant, kann damit Erfolge einfahren. Das Stichwort lautet Personalisierung.<!--more--><\/p>\n<p>Im Alltag sind wir es gewohnt, mit dem <strong>Namen angesprochen zu werden<\/strong>. Das bedeutet, auch Mails beginnen wir mit einer Anrede. Ein einfaches <em>\u201eHallo\u201d<\/em> verwenden wir darin selten. Deswegen ist es auch f\u00fcr Unternehmen im Umgang mit ihren Kunden wichtig, sie richtig \u2013 das hei\u00dft bei ihrem Namen \u2013 anzusprechen. Dies ist der einfachste Einstieg in der Personalisierung von Marketing-Mails und damit ein T\u00fcr\u00f6ffner, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erhalten. <\/p>\n<p><em>Denn:<\/em> personalisierte Mails haben eine um etwa <strong>30 Prozent gesteigerte \u00d6ffnungsrate<\/strong>.<\/p>\n<h2 class=\"blogdetailseite\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0;\">Personalisiertes E-Mail-Marketing: Den Kunden analysieren<\/h2>\n<p>Wenn die Anrede des Empf\u00e4ngers nur der Anfang von personalisierten Marketing-E-Mails ist, wie geht es dann weiter mit der Personalisierung? Zun\u00e4chst einmal ben\u00f6tigt man Daten des Kunden, aus denen sich R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen lassen, beispielsweise wie h\u00e4ufig kauft der Kunde im Onlineshop? Lassen sich Muster im Kaufverhalten erkennen? In welchem Preissegment kauft der Kunde die Produkte? Ist es ein inaktiver Kunde, der reaktiviert werden soll? <\/p>\n<p>Um all diese Fragen beantworten zu k\u00f6nnen, ist nicht nur eine Kundendatenbank erforderlich, die passende Analysen ausf\u00fchren kann. Zugleich ben\u00f6tigt man eine <strong>Schnittstelle zu einem Mailing-System<\/strong>, das die passenden Aktionen ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Beginnen wir einmal mit den Mustern, die m\u00f6glicherweise aus den bisherigen Kaufabschl\u00fcssen erkennbar sind. Ist z. B. zu erkennen, dass der Kunde eher morgens als abends Conversions abschlie\u00dft, sollte dies beim <strong>Zeitpunkt des Versendens<\/strong> einer Marketing-E-Mail ber\u00fccksichtigt werden. M\u00f6glicherweise l\u00e4sst sich auch erkennen, dass am Monatsanfang hochwertigere Produkte gekauft werden als im weiteren Verlauf eines Monats. Oder der Kunde interessiert sich ausschlie\u00dflich f\u00fcr Produkte aus bestimmten Segmenten. <\/p>\n<p>All das ist <strong>wichtiges Wissen<\/strong>, um dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreiten zu k\u00f6nnen, bei dem davon auszugehen ist, dass es ihn interessiert.<\/p>\n<h2 class=\"blogdetailseite\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0;\">Personalisiertes E-Mail-Marketing: Inaktive Kunden reaktivieren<\/h2>\n<p>Bei solchen Kunden, die regelm\u00e4\u00dfig in einem Onlineshop bestellen, ist von einer <strong>hohen Loyalit\u00e4t <\/strong>auszugehen. Das bedeutet, dass bei dieser Gruppe zum einen anzunehmen ist, dass sie den Marketingbem\u00fchungen durchweg positiver gegen\u00fcberstehen und dass zugleich nicht so intensiv um ihre Gunst geworben werden muss wie bei inaktiven Kunden.<\/p>\n<p>Handelt es sich um Warenkorbabbrecher oder Kunden, die bereits seit l\u00e4ngerer Zeit keinen Kaufabschluss im Onlineshop mehr get\u00e4tigt haben, k\u00f6nnen deren Interesse mit Rabatten geweckt werden. <strong>Bei Warenkorbabbrechern sollte dies innerhalb k\u00fcrzester Zeit geschehen<\/strong>. Sie m\u00fcssen innerhalb weniger Minuten zur\u00fcckgeholt werden, um zu verhindern, dass sie das Produkt woanders kaufen. Dabei muss nat\u00fcrlich einem Missbrauch vorgebeugt werden. Sonst k\u00f6nnte ein gezielter Abbruch des Bestellvorgangs dazu f\u00fchren, dass Kunden bei jeder <a href=\"https:\/\/de.ryte.com\/wiki\/Conversion\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Conversion<\/a> einen Rabatt erhalten.<\/p>\n<p>Dabei gilt es darauf zu achten, dass <strong>Bestandskunden nicht vernachl\u00e4ssigt<\/strong> werden. Denn auch sie wollen durch besondere Angebote eine Wertsch\u00e4tzung ihrer Kaufkraft erhalten. Anbieten k\u00f6nnte man beispielsweise nicht nur einen <strong>Rabatt zum Geburtstag<\/strong>, sondern auch zum Jahrestag der ersten Bestellung. Au\u00dfergew\u00f6hnliche und individuelle Anl\u00e4sse lassen sich immer finden. <\/p>\n<p><em>Denn eine Sache ist sicher:<\/em> Zum Geburtstag und zu Feiertagen wird der Kunde einige Mails dieser Art erhalten. <strong>Zu individuellen Zeitpunkten ist die Konkurrenz alternativer Angebote hingegeben nicht so gro\u00df.<\/strong><\/p>\n<h2 class=\"blogdetailseite\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0;\">Personalisierte Marketing-E-Mails: Verwandte Produkte anbieten<\/h2>\n<p>Au\u00dferdem k\u00f6nnten sogenannte <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Querverkauf\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Cross-Selling<\/a>-Produkte verg\u00fcnstigt angeboten<\/strong> werden. Kunden, die vor einer bestimmten Zeit ein Produkt gekauft haben, k\u00f6nnten dann ein <strong>kompatibles Produkt<\/strong> g\u00fcnstiger angeboten bekommen. Idealerweise sind es Verbrauchsartikel, bei denen davon auszugehen ist, dass der Kunde ohnehin fr\u00fcher oder sp\u00e4ter einen Bedarf haben wird. <\/p>\n<p>Gleiches ist freilich auch mit <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Upselling\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Up-Selling<\/a>-Produkten<\/strong> denkbar. Dabei handelt es sich um <strong>hochwertigere Produkte<\/strong>, die das Potenzial haben, den vorherigen Kauf zu ersetzen. Warum dem Kunden also nicht zwei Jahre nach dem Kauf eines Smartphones ein hochwertigeres Smartphone mit einem Rabatt anbieten?<\/p>\n<p>Experimentieren kann man dar\u00fcber hinaus auch mit Live-Inhalten. Empfohlene Produkte oder andere Inhalte der personalisierten E-Mail werden dann <strong>abh\u00e4ngig von der Situation des Aufrufens<\/strong> dargestellt. Ruft ein Kunde die Mail morgens am Smartphone erstmalig auf, bekommt er andere Inhalte angezeigt, als w\u00fcrde er sie nachmittags am Desktop-Rechner aufrufen. <\/p>\n<p><em>Dabei gilt allerdings:<\/em> Die Inhalte sollten sich nicht ver\u00e4ndern, wenn die E-Mail einmal ge\u00f6ffnet worden ist. Das w\u00fcrde nicht nur f\u00fcr Verwirrung sorgen, sondern k\u00f6nnte auch zu <strong>Einbu\u00dfen bei der Loyalit\u00e4t<\/strong> des Kunden f\u00fchren.<\/p>\n<h2 class=\"blogdetailseite\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0;\">Personalisiertes E-Mail-Marketing: Darum lohnt sich der Einsatz<\/h2>\n<p>Modernes und zielgerichtetes E-Mail-Marketing geht weit \u00fcber <em>\u201eKunden, die dieses Produkt gekauft haben, haben sich auch f\u00fcr dieses Produkt interessiert\u201d<\/em> hinaus. Diese Erfahrungswerte lassen zwar R\u00fcckschl\u00fcsse zu, doch <strong>jeder Kunde ist ein individuelles Individuum<\/strong>. Das hei\u00dft, jeder hat andere Interessen und muss in der Situation abgeholt werden, in der er sich befindet. <\/p>\n<p><strong>Die erh\u00f6hte Wertsch\u00e4tzung, die jedem K\u00e4ufer mit personalisierten E-Mails zuteil wird, wird sich sicherlich auszuzahlen.<\/strong> Allerdings ist die Implementierung der technischen Strukturen sowie der richtigen Vorgehensweise aufwendig und ressourcenintensiv. Es sind individuelle technische L\u00f6sungen gefragt, die durch Premium-Anwendungen umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die dargestellten Mechanismen lassen sich in jeder Branche anwenden und k\u00f6nnen weiterentwickelt werden. Hier ist Kreativit\u00e4t gefragt, um die Werkzeuge zu entwickeln, die f\u00fcr eine Branche und die Zielgruppe am besten geeignet sind. Genauso wichtig wie das Analysieren der Kundendaten ist das <strong>Postview-Tracking<\/strong>. Mit Tools wie <a href=\"https:\/\/analytics.google.com\/analytics\/web\/#\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google Analytics<\/a> kann genau erfasst werden, welche Aktionen und Conversions durch E-Mails entstanden sind.<\/p>\n<p class=\"cta-kontakt\"><strong>Sie ben\u00f6tigen Unterst\u00fctzung bei Ihren Ma\u00dfnahmen zum Thema E-Mail-Marketing?<\/strong>. Wir als Online-Agentur aus dem Allg\u00e4u sind Ihr Partner in Sachen Konzeption, Erstellung und Beratung zum Thema E-Mails und Newsletter.<\/p>\n<p><a class=\"cta-kontakt-button\" title=\"Kontaktaufnahme - Der Informationsdesigner | Online-Agentur Allg\u00e4u\" href=\"https:\/\/www.der-informationsdesigner.de\/kontakt\/index.php\">Kontaktieren Sie uns<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Vertrauen in E-Mail-Marketing ist bei vielen Unternehmen gesunken. \u00d6ffnungsraten lassen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig und Conversions bleiben aus. 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